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IHK Trier warnt vor unseriösen Adressbuchverlagen

Region/D. (red) Seit Jahren ein Übel, nur schwer zu stoppen und offenbar erneut auf dem Vormarsch: unseriöse Adressbuchverlage, allen voran die so genannte Gewerbeauskunftzentrale (GWE).

„Seit einigen Wochen rufen immer mehr Mitgliedsunternehmen bei uns an und bitten um rechtlichen Rat. Ungewollt haben sie einen entgeltlichen Vertrag mit GWE geschlossen und sind über die wahren Umstände des Vertragsabschlusses getäuscht worden“, berichtet Rechtsexperte Michael Kant von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier.
Mit leicht variierenden Formularen, die Akteure wie GWE an ahnungslose Unternehmen, aber mitunter auch an nicht wirtschaftliche Vereine oder Gemeinden versenden, versuchen sie den Eindruck eines amtlichen Schreibens beziehungsweise öffentlichen Registers zu erwecken, in dem auf den ersten Blick nur angeblich erhobene Adressdaten bestätigt werden sollen. In Wahrheit handelt es sich jedoch um Vertragsofferten zur Veröffentlichung der Daten in einem privaten Register, wofür die „Kunden“ dann regelmäßig beträchtliche Summen zahlen müssen – und dies mit einer Vertragsbindung von ein bis zwei Jahren.
„Wir empfehlen allen Betroffenen, einen Vertrag, der unter solchen Umständen zustande gekommen ist, wegen arglistiger Täuschung beziehungsweise Irrtums anzufechten, hilfsweise die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu erklären und sich dann nicht zur Zahlung nötigen zu lassen. Schreibt das Mahngericht sie an, sollten sie aber auf jeden Fall reagieren“, rät Kant.
Auffällig ist, dass GWE beim Versand von Mahnschreiben oft auf diverse Gerichtsurteile verweist, die zu Gunsten von GWE ausgegangen sein sollen. Dabei verschweigt GWE, dass insbesondere das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in zweiter Instanz ihr Agieren als Wettbewerbsverstoß bewertet hat (Urteil vom 14.02.2012, Az.: I-20 U 100/11). Der zwischenzeitlich in derselben Sache befasste Bundesgerichtshof hat eine eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde von GWE zurückgewiesen und ihr damit den Weg der Revision versperrt (Urteil vom 06.02.2013, Az.: I ZR 70/12). Damit ist das OLG-Urteil rechtskräftig. Zwar befasste sich das OLG nur mit der Frage der wettbewerbsrechtlichen Unzulässigkeit des Auftretens von GWE, doch wird die Entscheidung Ausstrahlungswirkung auf die zivilrechtliche Beurteilung haben. Sprich: keine Zahlungsverpflichtung für die Betroffenen. Außerdem hat das Landgericht Düsseldorf GWE Ende April zu einem Ordnungsgeld von 50 000 Euro verurteilt.
Im Rahmen ihrer Erstberatung bietet die IHK Trier ihren Mitgliedsunternehmen an, eingegangene GWE-Schreiben zu prüfen und das weitere rechtliche Vorgehen zu erörtern.
Kontakt: IHK Trier, Michael Kant, Telefon: (06 51) 97 77-4 10, Fax: -4 05, E-Mail: kant@trier.ihk.de

Presse IHK

Wolfgang Druckenmüller, Ernst Hoffmann mit der Vereinsfahne, Edith Baur (Ortsbürgermeisterin) und Hans Rehork (von links) waren in Saarbrücken, um die Ehrung von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (zweite von rechts) zu empfangen. Foto: privat

 

Hohe Auszeichnung für Bergmänner

Für die Verdienste um die Traditionspflege des Bergbaus hat die saarländische Ministerpräsidententin dem Bergmannsverein St. Barbara Bleialf die Georg-Agricola-Plakette verliehen.

 

Saarbrücken/Bleialf. Hans Rehork, der erste Vorsitzende des Bergmannsvereins St. Barbara Bleialf, strahlte über das ganze Gesicht: Gemeinsam mit elf weiteren Vereinen hat Annegret Kramp-Karrenbauer die Bleialfer Bergmänner mit der Georg-Agricola-Plakette ausgezeichnet. Damit würdigt die saarländische Ministerpräsidentin den Verein für seine langjährigen und besonderen Verdienste um die berg- und hüttenmännische Traditionspflege.


Geschichte bewahren: Unter anderem betreut der Bergmannsverein das Besucherbergwerk "Mühlenberger Stollen", in dem regelmäßig Führungen angeboten werden. Damit soll die Bergbaugeschichte Bleialfs bewahrt werden.
Die erstmalig verliehene Agricola-Plakette ist als Auszeichnung für Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereinigungen bestimmt, die sich in der Brauchtums- und Traditionspflege engagieren und damit um die Förderung des kulturellen Lebens im Saarland verdient gemacht haben. "Das Ende des Bergbaus ist nicht nur ein tiefer Einschnitt für die betroffenen Bergleute und ihre Familien", sagt Kramp-Karrenbauer. "Es endet auch eine Ära, die unser Land über Generationen geprägt hat, und das nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und kulturell."

Kein Selbstzweck: "Für mich ist die Pflege von Traditionen kein Selbstzweck, sondern sie ist wichtig, weil wir die Werte, die diesen Traditionen zugrunde liegen, für wichtig halten. Gemeinschaftssinn, Fleiß, Mut, Disziplin und Solidarität, das Einstehen füreinander und die Hilfsbereitschaft sind Werte, die sich über Jahrhunderte im Bergbau, in der verwandten Stahl- und Eisenindustrie, aber auch im Glas- und Keramiksektor gebildet und bewährt haben", sagt Kramp-Karrenbauer, "diese Werte prägen die Menschen im Saarland bis heute.
Die heute ausgezeichneten Vereine leben diese Kultur noch immer vor, sie haben sich um unser Land verdient gemacht."

Tradition und Identität: "Die Bergbau- und Industriegeschichte der Region sind ein wichtiger Teil unserer Identität", sagt Wirtschaftsminister Heiko Maas.
"Nur wer weiß, wo er herkommt, wird die Zukunft erfolgreich gestalten können. Deshalb sind die Werte, die mit dem Bergbau verbunden bleiben, gleichzeitig unser Fundament für einen erfolgreichen Strukturwandel.

 

Unser Ziel bleibt es daher, das Saarland in der Nach-Bergbau-Ära als starkes Industrie- und Energieland zu erhalten, neue Arbeitsplätze zu schaffen, eine nachhaltige Wirtschaftsförderung zu betreiben und den Standort Saarland zu stärken." red/ch

Extra

Die Auszeichnung für Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereinigungen, die sich Verdienste um die Brauchtums- und Traditionspflege erworben haben, ist nach Georg Agricola (1494 bis 1555) benannt. Agricola gilt als wissenschaftlicher Begründer der Bergbau- und Hüttenkunde sowie der Mineralogie. Vier Monate nach seinem Tod erschien sein Werk: "De re metallica, Libri XII". Es ist eine Darstellung der gesamten Montantechnik der damaligen Zeit und gilt als erstes technisches Lehrbuch der Welt. Es behandelt nicht nur alle berg- und hüttenmännischen Tätigkeiten, sondern setzte sich auch mit Fragen des Umweltschutzes, Unglücksfällen und Berufskrankheiten auseinander. Als Universal-Gelehrter zeichnete sich Agricola zudem durch besondere Leistungen in der Pädagogik, Medizin, Metrologie, Philosophie und Geschichte aus.

Feuer verwüstet Anwesen in Bleialf: Bis zu 100.000 Euro Schaden

 

Ein Brand hat am Freitagmorgen in Bleialf einen Sachschaden von 80.000 bis 100.000 Euro verursacht. Menschen kamen nicht zu Schaden, zwei Hunde werden jedoch vermisst. Das Feuer war im Nebentrakt eines Wohnhauses ausgebrochen. Als Brandursache wird derzeit ein technischer Defekt vermutet. PodcastFotostreckeweiter

Großer Schreck am frühen Morgen: Als die Tochter einer Familie aus Bleialf am Freitagmorgen gegen sieben Uhr wach wurde, bemerkte sie, dass das Nebengebäude des Wohnhauses in Flammen stand. Dort waren elektrische Geräte wie Waschmaschine, Trockner und Gefriertruhe untergebracht. Die Versuche, das Feuer selbst zu löschen, waren erfolglos, berichtet die Polizei Prüm.

Nebengebäude nicht zu retten


"Als wir ankamen, war das Gebäude im Vollbrand", sagt Stefan Fuchs, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bleialf. Die vierköpfige Familie, die im angeschlossenen Wohnhaus schlief, als das Feuer ausbrach, konnte sich jedoch unverletzt in Sicherheit bringen. Aber zwei Hunde werden noch vermisst.

Trotz aller Versuche war das Nebengebäude jedoch nicht mehr zu retten. "Das ist leider komplett ausgebrannt", sagt Fuchs. Deshalb konzentrierten sich die insgesamt rund 50 Wehrleute aus Bleialf, Winterspelt, Prüm und Niederprüm darauf, das Wohnhaus unter dem Einsatz von schwerem Atemschutzgerät vor den Flammen zu schützen, was auch gelang. Trotzdem wurde das Gebäude durch Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Insgesamt dauerte der Einsatz der Feuerwehr mehrere Stunden, denn auch nachdem das Feuer gelöscht war, suchten die Einsatzkräfte nach weiteren Glutnestern, da es sich um ein altes Bauernhaus mit Fachwerk handelt. Die Polizei Prüm schätzt den entstandenen Sachschaden auf 80.000 bis 100.000 Euro.

Als Brandursache vermuten die Beamten derzeit einen technischen Defekt. "Weil das Feuer in einem Raum ausgebrochen ist, in dem mehrere technische Geräte standen", sagt Hauptkommissar Richard Schleder. "Das ist aber noch nicht abschließend geklärt." Die genaue Ursache sollen nun Brandermittler in Erfahrung bringen.

1200 Quadratmeter mehr Platz für neue Angebote

Sehr großes Interesse hat der Tag der Information in der Realschule plus in Bleialf geweckt, bei dem zugleich der Erweiterungsbau eingeweiht wurde. Hunderte Familien besichtigten die Schule und schauten sich die neue technische Ausstattung der Schule an.


Ausprobieren ist beim Tag der offenen Tür in den neuen Räume des Wahlfaches „Naturwissenschaft und Technik“ in der Realschule plus in Bleialf angesagt. TV-Foto: Stefan Brunker
Bleialf. Bei der Erweiterung der Realschule plus in Bleialf wurde etwas wichtiges vergessen: der Großparkplatz. Denn diesen hätte es bei der Einweihungsfeier und Tag der Information dringend gebraucht, so groß war das Interesse. Schüler und Erwachsene füllten die Flure und Klassenräume, und Schulfächer und Arbeitsgemeinschaften präsentierten sich der Öffentlichkeit. "Unsere Tochter wechselt im kommenden Jahr die Schule", begründet Familie Reusch ihr Interesse an der Informationsveranstaltung.
Dank der positiven Entwicklung der Schülerzahlen und der Umwandlung in eine Realschule plus erhielt der Schulstandort Bleialf die nötigen Mittel für eine zeitgemäße Ausbildung seiner Schüler und den Ganztagsschulbetrieb. 3,2 Millionen Euro flossen in den Anbau mit zusätzlichen 1200 Quadratmetern für eine Mensa und weitere Klassenräume, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Altbau, alles komplett mit neuester Technik in Form computerisierter Tafeln.
Im Untergeschoss des Erweiterungsbaus waren die Jungs zwischen den Maschinen des Fachs "Technik und Naturwissenschaften" zu finden, während die Mädchen die Nähmaschinen im Nebenraum in Beschlag nahmen. Die Schüler des Fachs "Hauswirtschaft und Soziales" unterstützten die Veranstaltung in der Lehrküche mit frischgebackenen Weihnachtsplätzchen. Auch in anderen Fächern wie Musik - jeder Schüler kann ein Instrument lernen - oder der AG "kreatives Gestalten am PC" steht den Kindern nun die erforderliche Ausstattung zur Verfügung. Schulleiter Udo Stein zieht ein zufriedenes Resümee: "Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen", sagte er. Weiterhin ist er zuversichtlich, dass die Schülerzahl bei mehr als 400 Schülern stabil und übersichtlich bleibe

Schluss mit Schimmel und Feuchtigkeit

Teurer als erwartet: Die Renovierung der Bleialfer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist so gut wie abgeschlossen (der TV berichtete). 14 Monate lang wurden Fassade, Fenster und Dach renoviert. Die anfangs veranschlagten Kosten von 155 000 Euro haben sich jedoch mehr als verdoppelt. Die Schäden waren doch schlimmer als angenommen.

 

Bleialf. Die Dachdecker legen letzte Hand an bei der Renovierung der Bleialfer Pfarrkirche. An der Fläche über dem Eingang an der Auwer Straße wird noch gearbeitet, danach ist Schluss. Hoffentlich für sehr lange Zeit, wünscht sich Franz Meier, ehemaliger zweiter Vorsitzender des Kirchen-Verwaltungsrates. Die Renovierung hatte sich als kostspieliger herausgestellt als anfangs angenommen.
Vor 14 Monaten bot die mehr als 500 Jahre alte Kirche kein schönes Bild. Vor allem der Turm auf westlicher Seite sah vergammelt aus. Innen waren an vielen Stellen die Wände feucht und schimmelig.
Doch die Pfarrgemeinde konnte sich eine aufwendige Renovierung nicht leisten. Zuvor mussten die Schulden von Sanierungen diverser Kapellen bezahlt werden. Erst das Vermächtnis eines verstorbenen Bleialfer Bürgers über 35 000 Euro und eine Spende der Ortsgemeinde über denselben Betrag brachten die Wende.
Die Pfarrgemeinde stellte einen Finanzplan auf für den Neuanstrich der Fassade, die Sanierung der oberen Fenster, Teile des Dachs und den Ersatz des verwitterten Sandsteins. Mit den Arbeiten wurde im Juni 2011 begonnen.
Im Winter sollte alles fertig sein. Doch während der Dacharbeiten stellte sich heraus, dass der Zustand viel schlechter war als angenommen.
Ein vom Bistum bestellter Sachverständiger prüfte das Gebäude und empfahl, die Kreuzhalterung über dem Eingangsportal, die Dachgauben, die Wandanschlüsse und Teile der Dachflächen zu erneuern. Eine teure Angelegenheit: Zum eingeplanten Gesamtbetrag von 155 000 Euro sollten weitere 165 000 Euro kommen.
Für die Kirchengemeinde war das nicht finanzierbar. Über den Winter wurde die Baustelle stillgelegt und ein zusätzlicher Antrag in Trier eingereicht, sagt Meier. "Und dann geschah ein Wunder. Trier ist uns schrecklich entgegengekommen." Das Bistum übernimmt 90 Prozent der neuen Kosten.
Und den verbliebenen Eigenanteil von insgesamt 99 400 Euro versucht die Kirchengemeinde zu stemmen. "Wir hoffen, dass die Spendenbereitschaft nicht nachlässt", sagt Meier.
Die Bleialfer Kirche ist laut Meier nach der Basilika in Prüm die zweitgrößte Kirche im Altkreis Prüm und Hauptsitz der Pfarrreiengemeinschaft. "Wir haben gute Besucherzahlen, wenngleich sie durch die Renovierung auch nicht gestiegen sind", sagt Meier.
Er hofft, dass nun für mindestens 30 Jahre nichts mehr an der Kirche gemacht werden muss. Nur das am Gebäude klebende Pfarrhaus ist im alten Zustand geblieben. Da Pastor Karl Kneißl aus gesundheitlichen Gründen Ende September aus dem Dienst scheiden wird, habe es nach Ansicht des Bistums mehr Sinn, das Haus zu renovieren, wenn ein neuer Pfarrer dort einzieht, erklärt Meier.
Sorgenkind bleibt allerdings der Kirchturm. Dieser steht auf der Wetterseite. "Das werden wir nicht verhindern können, dass der Turm als erstes wieder ergraut", befürchtet Meier, der nun auf die Schlussrechnungen wartet und erst wieder beruhigt schlafen kann, wenn alles geklärt und bezahlt ist.

Neuer Glanz nach Wasserschaden

Nach dreimonatiger Renovierung wegen eines Wasserschadens ist die Gemeinde- und Pfarrbücherei Bleialf wieder geöffnet. Sie hält mehr als 3200 Bücher für große und kleine Lesefreunde bereit.

 
 
 
 
Schöne neue Lesewelt: Die Gemeinde- und Pfarrbücherei ist nach einer umfassenden Renovierung wieder geöffnet. Grund für die Arbeiten war ein kapitaler Wasserschaden, verursacht durch einen Rohrbruch am 6. Februar. "Aus den Lampen kam nur noch Wasser", erinnert sich Franz Meier. Zum Glück kam das meiste Wasser in der Mitte des Raumes herunter: Da die Bücherregale aber an den Wänden standen, wurden nur wenige Exemplare beschädigt.
"Wir mussten alles komplett ausräumen", sagt Meier. Dabei habe man die Gelegenheit genutzt, die Bücherei und besonders die Decke neu zu streichen, den Bestand neu zu sortieren und neu einzurichten. Rund 70 Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben die Aufräumarbeiten nach dem Wasserschaden verschlungen. Drei Monate lang blieben die Türen gezwungenermaßen geschlossen.
Mehr als 3200 Bücher hat die Einrichtung in ihrem Bestand. "Das ist hauptsächlich Belletristik", sagt Meier. Aber auch Biografien und Sachbücher sowie Kinderbücher, Hörbücher und auch Gesellschaftsspiele finden sich in den Regalen. Und auch für regelmäßigen Nachschub ist gesorgt, rund zehn Prozent des Bestands werden jährlich aussortiert und neue Bücher angeschafft. "Kein Buch bei uns ist älter als zehn Jahre", sagt Meier. Zu den aktuellen Neuanschaffungen gehört beispielsweise auch das neue Werk von Thilo Sarrazin.
3000 Euro hat die Bücherei dafür jährlich zur Verfügung. Getragen wird die Einrichtung gemeinsam von Orts- und Pfarrgemeinde. Sechs ehrenamtliche Helfer übernehmen die Entleihungen und die Aufsicht während der Öffnungszeiten. "Es ist einfach praktisch und sehr aktuell", sagt Stefanie Dahmen, die mit ihren Kindern in die Bücherei gekommen ist. "Schön ist auch, dass sich die Kinder selbst die Bücher aussuchen können und nebenbei auch noch lernen, darauf aufzupassen." ch

Die Bücherei öffnet montags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr. Das Ausleihen ist völlig kostenlos. Wer Bücher mitnehmen will, muss sich lediglich einmal registrieren lassen

Quelle:  Trierischer Volksfreund online