Bauplätze für Bleialfer Neubürger

Neue Eigenheime in Bleialf: In wenigen Wochen beginnen die Arbeiten für die Erschließung des Neubaugebiets "Im Wutschert". Schon im Herbst sollen sie so weit gediehen sein, dass mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden kann

 
 
 

Ingenieur Horst Lenz (Zweiter von links) erläutert, wie das Baugebiet „Im Wutschert“ in Bleialf erschlossen werden soll. TV-Foto: Christian Brunker
Bleialf. Selten hat ein Neubaugebiet eine solch lange Geschichte. Erfreulich für die Gemeinde Bleialf ist jedoch der gute Ausgang, denn in den kommenden Wochen sollen die Erschließungsarbeiten auf dem rund 16 000 Quadratmeter großen Gelände nahe der Prümer Straße beginnen.
17 Baustellen für Neubürger sind dort vorgesehen. Erschlossen wird das Areal über einen Stichweg von der Straße "Im Brühl" aus. "Zwei Baugrundstücke sind bereits verkauft", berichtet Ortsbürgermeisterin Edith Baur. Darüber hinaus gebe es bereits Gespräche mit weiteren Interessenten. Voraussichtlich im Herbst könne mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden, sagt Baur. Seit Jahren war man in Bleialf auf der Suche nach neuem Bauland, 2008 schließlich rückte die nun realisierte Fläche in den Blick

Brauchtumspflege

Klapperjungen aus dem Oberdorf 2012 Klapperjungen aus dem Oberdorf 2012

 

 

Klapperdienst ein Brauchtum in der Eifel

 

Die Kinder in Bleialf teilen sich in verschiedene Straßenzüge und Gruppen auf um von Karfreitag bis Karsamstag, bis zur Osternacht, den Dienst des Glockenläutens für den Messdienst zu übernehmen ,ebenso  zur Morgen-Mittag und Abendglocke. Durch das Drehen und Schlagen der Holzklappern durch die Jugendlichen, wird der Brauch weitergeführt und als Belohnung geben die  Bleialfer Karsamstag Eier mit,wenn die Kinder den Ruf ertönen lassen:
Eier Heesch
Mitmachen darf man ab 1.  Schuljahr bis 16 Jahre und weil ein Schaltjahr ist ,sind auch Mädchen mit dabei.
 
Bild und Text Edith Baur

Erfolgreicher Tag der sauberen Landschaft

Die Ortsgemeinde Bleialf hatte zum Müll sammeln aufgerufen - und viele kamen und packten an, die Gemeinde von herumliegendem Unrat zu befreien. Kommunionkinder, Firmlinge und sogar Kindergartenkinder halfen mit.

Damit alles ordnungsgemäß abläuft, waren natürlich auch Erwachsene mit dabei, unter anderem die freiwillige Feuerwehr. Eine ganze Ladefläche voll Müll wurde gesammelt. Bei selbst gebackenem Kuchen und Würstchen endete die gelungene Aktion. Ortsbürgermeisterin Edith Baur dankte allen Helfern

Bombenentschärfung mit Teilevakuierung am Samstag 14.01.2012

 

 

Bombenentschärfung verlief nach Plan,

um 14.15 Uhr war die 5 Zentner schwere  "Altlast" entschärft

 

 

Punkt 14 Uhr, exakt nach Plan, legten die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst (KMRD) in der Bleialfer Bahnhofsstraße los. Dann dauerte es noch knapp 15 Minuten, und die Weltkriegsbombe mit zwei Aufschlagzündern war unschädlich gemacht. Bereits zuvor hatte Entschärfer Frank Bender vom KMRD gesagt, die beiden Zünder seien recht unproblematisch zu handhaben.

Gefährlich blieben sie trotzdem – deshalb mussten um die Mittagszeit etwa 400 Menschen ihre Häuser verlassen und sich aus der Gefahrenzone begeben. Viele kamen bei Verwandten oder Bekannten unter, andere nutzten den Ausnahmezustand, um einen Ausflug zu machen. Weitere Bürger, darunter einige ältere Menschen, brachten die DRK-Helfer ins im Gemeindehaus in Großlangenfeld, wo sie verpflegt und betreut wurden.

Die Bleialfer, sagte Ortsbürgermeisterin Edith Baur zum TV, seien gelassen mit der Situation umgegangen, da bereits die Entschärfung der im Jahr 2010 bei Arbeiten am Dorfplatz gefundenen Bombe perfekt gelaufen sei. Einige ältere Anwohner hatten sogar darauf verzichtet, ihre Wohnungen zu verlassen.  Die Bombe von 2010 war mit 500 Kilogramm Gewicht doppelt so schwer und gefährlich wie der vergangene Woche im Dorf entdeckte Sprengkörper. 

Etwa 100 Leute hatten die Betreuungs- und Evakuierungskräfte nach Angaben von Peter Hillen vom Ordnungsamt der VG Prüm im Einsatz: DRK, Feuerwehren, Polizei, Straßenmeisterei und Technisches Hilfswerk waren am Einsatzort und in Großlangenfeld eingeteilt. Die Einsatzzentrale der Evakuierungskräfte befand sich ebenfalls am Gemeindehaus im Nachbardorf.

Die 250 Kilogramm schwere Bombe war bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Raiffeisen-Warenzentrale gefunden worden, als Arbeiter dort einen Entwässerungskanal legen wollten. Sie lag nur wenige Schritte vom Gehweg entlang der Bahnhofstraße enfernt

Quelle:  Trierischer Volksfreund online