
Bauplätze für Bleialfer Neubürger
Neue Eigenheime in Bleialf: In wenigen Wochen beginnen die Arbeiten für die Erschließung des Neubaugebiets "Im Wutschert". Schon im Herbst sollen sie so weit gediehen sein, dass mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden kann
Ingenieur Horst Lenz (Zweiter von links) erläutert, wie das Baugebiet „Im Wutschert“ in Bleialf erschlossen werden soll. TV-Foto: Christian Brunker
17 Baustellen für Neubürger sind dort vorgesehen. Erschlossen wird das Areal über einen Stichweg von der Straße "Im Brühl" aus. "Zwei Baugrundstücke sind bereits verkauft", berichtet Ortsbürgermeisterin Edith Baur. Darüber hinaus gebe es bereits Gespräche mit weiteren Interessenten. Voraussichtlich im Herbst könne mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden, sagt Baur. Seit Jahren war man in Bleialf auf der Suche nach neuem Bauland, 2008 schließlich rückte die nun realisierte Fläche in den Blick
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Die Ortsgemeinde Bleialf hatte zum Müll sammeln aufgerufen - und viele kamen und packten an, die Gemeinde von herumliegendem Unrat zu befreien. Kommunionkinder, Firmlinge und sogar Kindergartenkinder halfen mit.
Damit alles ordnungsgemäß abläuft, waren natürlich auch Erwachsene mit dabei, unter anderem die freiwillige Feuerwehr. Eine ganze Ladefläche voll Müll wurde gesammelt. Bei selbst gebackenem Kuchen und Würstchen endete die gelungene Aktion. Ortsbürgermeisterin Edith Baur dankte allen Helfern
Bombenentschärfung mit Teilevakuierung am Samstag 14.01.2012

Bombenentschärfung verlief nach Plan,
um 14.15 Uhr war die 5 Zentner schwere "Altlast" entschärft
Punkt 14 Uhr, exakt nach Plan, legten die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst (KMRD) in der Bleialfer Bahnhofsstraße los. Dann dauerte
es noch knapp 15 Minuten, und die Weltkriegsbombe mit zwei Aufschlagzündern war unschädlich gemacht. Bereits zuvor hatte Entschärfer Frank Bender vom KMRD gesagt, die beiden Zünder seien recht
unproblematisch zu handhaben.
Gefährlich blieben sie trotzdem – deshalb mussten um die Mittagszeit etwa 400 Menschen ihre Häuser verlassen und sich aus der Gefahrenzone begeben. Viele kamen bei Verwandten oder Bekannten unter,
andere nutzten den Ausnahmezustand, um einen Ausflug zu machen. Weitere Bürger, darunter einige ältere Menschen, brachten die DRK-Helfer ins im Gemeindehaus in Großlangenfeld, wo sie verpflegt und
betreut wurden.
Die Bleialfer, sagte Ortsbürgermeisterin Edith Baur zum TV, seien gelassen mit der Situation umgegangen, da bereits die Entschärfung der im Jahr 2010 bei Arbeiten am Dorfplatz gefundenen Bombe
perfekt gelaufen sei. Einige ältere Anwohner hatten sogar darauf verzichtet, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Bombe von 2010 war mit 500 Kilogramm Gewicht doppelt so schwer und gefährlich wie
der vergangene Woche im Dorf entdeckte Sprengkörper.
Etwa 100 Leute hatten die Betreuungs- und Evakuierungskräfte nach Angaben von Peter Hillen vom Ordnungsamt der VG Prüm im Einsatz: DRK, Feuerwehren, Polizei, Straßenmeisterei und Technisches
Hilfswerk waren am Einsatzort und in Großlangenfeld eingeteilt. Die Einsatzzentrale der Evakuierungskräfte befand sich ebenfalls am Gemeindehaus im Nachbardorf.
Die 250 Kilogramm schwere Bombe war bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Raiffeisen-Warenzentrale gefunden worden, als Arbeiter dort einen Entwässerungskanal legen wollten. Sie lag nur wenige Schritte
vom Gehweg entlang der Bahnhofstraße enfernt
Quelle: Trierischer Volksfreund online

